|





|
| Kooperationskreis
"Mut gegen Gewalt - Wir in Bremerhaven für Respekt, Toleranz
und Demokratie"
|
|
|
Veranstaltungsübersicht
"MUT gegen Gewalt - Wir in Bremerhaven für Respekt, Toleranz
und Demokratie" für November/ Dezember 2011
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Bremerhavener
Sinti-Verein e.V |
 |
 |
 |
|
 |
 |
Veranstaltungsflyer
2011
| 04.-06.11.
(Hamburg) |
Seminar:
MENSCHENsKIND – Du hast RECHT! |
09.11.
,
9.00 – 14.00 Uhr |
Was
tun gegen Rechtsextremismus? |
09.11.,
12.00 – 13.30 Uhr |
Verlegung
von Stolpersteinen |
| 09.11.,
16.00 Uhr |
Gedenkfeier
für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus |
| 09.11.,
17.45 + 20.30
Uhr |
Film:
Aber das Leben geht weiter (2011) |
11.11.,
19.00 Uhr |
Begegnungen
– Musik gegen Rassismus und Gewalt |
| 11.+12.11. |
Bremerhaven-Homepage
für Jugendliche |
| 7.
– 30.11., während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek.
|
Ausstellung
„Theresienstadt – Musik im Ghetto“ |
10.11.
,
19:30 Uhr |
Ausstellungseröffnung:
„Theresienstadt – Musik im Ghetto“ |
22.11.,
19:30 Uhr |
Bibliothekskonzert:
„Theresienstadt – Musik im Ghetto“ |
10.11.,
10.00-11.30 Uhr
|
Einführung
in die Ausstellung |
| 16.11.
– 16.12., während der Öffnungszeiten der VHS |
Ausstellung
„Grenzgebiet – Ereignisse an der innerdeutschen Grenze“ |
16.11.,
18.30 Uhr |
Ausstellungseröffnung
„Grenzgebiet – Ereignisse an der innerdeutschen Grenze“ |
29.11.,
19.00 Uhr |
Vortrag
„Tödliche Grenze. Staatssicherheit im Grenzgebiet“ |
30.11.,
10.00 Uhr |
Zeitzeugengespräch:
Leben in der DDR – Flucht aus der DDR |
07.12.,
10.00 Uhr |
Zeitzeugengespräch:
Wie war das in der DDR? |
23.11.,
9.00- 12.00 Uhr |
Antifaschistische
Stadtrundfahrt |
24.11.,
13.15 – 15.00 Uhr |
Das
Event: Sei wie du erscheinst oder erscheine wie du bist“ |
| 29.11. |
Film:
Ben – X (2007) |
08.12.,
19.00 Uhr |
Film:
Der Einzelkämpfer – Richter Heinz Düx
Dokumentarfilm von Dr. Wilhelm Rösing |
16.12.,
16.00 Uhr |
Gedenkfeier
für die von den Nationalsozialisten verfolgten und ermordeten
Sinti und Roma |
Weiterhin
aktuell: Auf Anfrage
> Zivilcourage–Training
1. Schwerpunkt: Gemeinschaft, Ausgrenzung,
Gewalt, Zivilcourage, Fremdenfeindlichkeit
für Schulklassen & Jugendgruppen
Information und Anmeldung:
Landeszentrale für politische Bildung BHV
Tel. 0471- 45 0 38, Email: lzpb@nord-com.net
> Dreitägiger
Workshop: „… für
Demokratie Courage zeigen!“
Schwerpunkt: Rechtsextremismus, Rassismus,
Gewalt für Schulklassen ab 7. Klasse
Information:
DGB-Jugend, Tel. 0421-3357621
Email: ima.drolshagen@dgb.de
> MITMISCHEN
in Bremerhaven –
DER Demokratieführerschein
Schwerpunkt: Demokratisches Handeln für
Jugendliche für Schulklassen (ab 8. Klasse) &
Jugendgruppen
Information und Anmeldung:
Landeszentrale für politische Bildung BHV
Tel. 0471- 45 0 38, Email: lzpb@nord-com.net
> Angebote
zur Verhaltens- &
Gewaltprävention
Information und Anmeldung:
Ortspolizeibehörde Bremerhaven
Tel. 0471- 953 11 23
> Beratung:
Pro aktiv gegen rechts
für Menschen, die sich von rechtsextremen,
fremdenfeindlichen oder antisemitischen Vorfällen
beeinträchtigt oder bedroht fühlen.
Tel. 0421 – 361 156 72
Email: pro-aktiv-gegen-rechts
@soziales.bremen.de
|
04.–06.11.2011
in Hamburg
|
Seminar:
MENSCHENsKIND – Du hast RECHT!
Was
sind Menschen- (und Kinder)rechte? Woher kommen sie und wer hat
sie? Wer sorgt sich um die Menschenrechte und wie kann ich meine
Rechte einfordern? Und was bedeutet in diesem Zusammenhang Menschenrechtsbildung?
Können wir als GruppenleiterIn für Kinder einen persönlichen
Bezug zu den Menschenrechten herstellen und wie setzen wir das dann
um?
Antworten auf diese und weitere Fragen zu den Menschenrechten geben
unser Seminar. Mit Hilfe von Übungen, Spielen und dem Einsatz
kreativer Methoden bekommt ihr Ideen, Inspirationen und praktische
Hilfestellungen die Menschenrechte für die Zielgruppe Kindern
zwischen 7 – 13 Jahren zu erkunden. Das Seminar macht mit
den wichtigsten Begriffen der Menschen- und Kinderechte vertraut
und stellt Themen, Methoden und Materialien vor.
Kosten:
25,00 €
Veranstalter: Stadtjugendring, Landeszentrale für politische
Bildung
Anmeldungen über Stadtjugendring, Tel. 3088540
|
nach
oben
09.11.,
9.00 – 14.00 Uhr
|
Was
tun gegen Rechtsextremismus?
In diesem Workshop sollen Jugendliche unter fachkundiger Anleitung
gezielt Strategien gegen Rechtsextremismus entwickeln. Dabei wird
u. a. eine DVD mit Bildungsmaterialien vorgestellt, die den Teilnehmer/innen
Informationen und Ideen zur Auseinandersetzung mit Neo-Nazis an
die Hand gibt.
Ort.
Mehrzweckraum der Humboldtschule
Veranstalter: Lehrerfortbildungsinstitut
Anmeldung unter www.lfi.bremerhaven.de
|
nach
oben
09.11.,
12.00 – 13.30 Uhr
|
Verlegung
von „Stolpersteinen“
Der Kölner Künstler Gunter Demnig hat 1992 das Projekt
„Stolpersteine“ ins Leben gerufen: dezentrale Denkmäler
für die Opfer der Verfolgung als Gegengewicht zu den zentralen
Großdenkmälern. Den Verfolgten und Opfern, denen die
Identität genommen wurde, sollen die Namen zurück gegeben
werden. Mittlerweile hat der Künstler an die 25 000 Steine
in Deutschland und in Europa verlegt.
12.00 Uhr,
Grashoffstraße 30, Verlegung von drei „Stolpersteinen“
für Herbert, Irmgard und Justus Leeser
Ca. 12.30 Uhr, Georgstraße 17, Verlegung von zwei „Stolpersteinen“
für Julius und Martha Gumprich
Ca. 13.30 Uhr, Zollinlandstraße 19, Verlegung eines „Stolpersteines“
für Johannes Prigge
Veranstalter: Kulturamt
|
nach
oben
09.11.2011,
16.00 Uhr
| Gedenkfeier
für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus
Die Ereignisse am und um den 9. November 1938 markierten in mehrfacher
Sicht einen Wendepunkt – nicht nur in der Geschichte des nationalsozialistischen
Deutschland. Der Novemberpogrom, als Reichskristallnacht im Umgangston
verniedlicht, bedeutete den Rückfall in die Barbarei. In einer
Nacht wurden die Errungenschaften der Aufklärung, der Emanzipation,
der Gedanke des Rechtsstaats und die Idee von der Freiheit des Individuums
zu Schanden.
Mit der Zerstörung der Synagogen hatte das NS-Regime eindeutig
demonstriert, dass es auch auf den Schein rechtsstaatlicher Tradition
keinen Wert mehr legte. In der Nacht vom 9. auf den 10. November
wurden 91 Juden ermordet und etwa 30 000 verhaftet, 280 Synagogen
wurden in Deutschland niedergebrannt. Der 9. November 1938 war der
Auftakt für die systematische Vernichtung der jüdischen
Bevölkerung.
Es sprechen Stadtrat Dr. Paulenz und Leonid Merkine von der Jüdischen
Gemeinde Bremerhaven.
Ort:
Synagogengedenkstein, Ludwigstraße
Veranstalter: Kulturamt und Jüdische Gemeinde
|
nach
oben
9.11.2011,
17.45 und 20.30 Uhr
| Film:
Aber das Leben geht weiter (2011)
Dokumentarfilm von Karin Kaper und Dirk Szuszies
Drei polnische und drei deutsche Frauen aus mehreren Generationen,
deren Familiengeschichte sich nach Ende des Zweiten Weltkrieges
auf dramatische Art kreuzte, setzen bewusst persönlich zum
Thema „Flucht und Vertreibung“ ein Zeichen der Annäherung.
Ein Film über Heimat, Krieg, über das Überleben in
der Fremde, darüber wie die große Geschichte in das Dasein
der Menschen hineinblitzt und die Lebensbahnen durcheinanderwirbelt.
Im Beisein der Autorin und einer Protagonistin.
Kosten
für Teilnahme: 3,50 € für Mitglieder, 5,00 €
Normalpreis
Ort: Kommunales Kino im CineMotion, Karlsburg, 27568 Bremerhaven
Veranstalter: Kommunales Kino, Landeszentrale für politische
Bildung
|
nach oben
11.11.2011,
19.00 Uhr
|
Begegnungen
– Musik gegen Rassismus und Gewalt
Zum 11. Konzertabend der Reihe Begegnungen werden Vano Bamberger
und seine Band fantastisch swingende Musik deutscher Sinti anstimmen.
Die drei Gitarristen der Sinti-Familie Bamberger - Vano, Donani
und Terrangi Bamberger - spielen mit dem einfühlsamen Jazz-Klarinettisten
Jerry Senfluk und der mit ungeheuerem Drive spielenden Kontrabassistin
Lindy Huppertsberg Sinti-Swing, Guitar-Valse und Jazzballaden auf.
Lindy erhielt ihren Beinamen "Lady Bass" übrigens
von keinem Geringeren als der amerikanischen Bass-Legende Ray Brown.
Musiker und Musikerinnen erreichen, wofür Politiker unentwegt
nach Lösungen suchen: Begegnungen zwischen Kulturen zu schaffen,
die von Offenheit, Wertschätzung und Freude geprägt sind.
In diesem Sinne wird dieser Konzertabend geprägt sein von einer
Begegnung mit einem anderen Musikgenre. Freuen Sie sich auf einen
Überraschungsgast!
Der Bremerhavener Sinti-Verein und die Volkshochschule Bremerhaven
zeigen mit ihrer gemeinsamen Konzertreihe "Begegnungen"
das kulturübergreifend verbindende Potenzial von Musik.
Kosten für
Teilnahme: 5,00 €
Ort: VHS Bremerhaven
Veranstalter:
Bremerhavener Sinti-Verein, VHS
|
nach
oben
11.
und 12.11.2011
| Bremerhaven-Homepage
für Jugendliche
Für Jugendliche ab 12 Jahren.
Kostenloser Workshop für die Erstellung einer Homepage zur
Kommunalpolitik im Haus der Jugend.
Veranstalter:
Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken, Landeszentrale
für politische Bildung
Anmeldung unter Tel. 0471 – 207088
|
nach
oben
7.
– 30.11.2011 (während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek)
|
Ausstellung
„Theresienstadt – Musik im Ghetto“
Die Ausstellung beschäftigt sich mit Theresienstadt als „kulturellem
Vorzeigelager“ von 1941 – 1945 und zeigt vier Porträts
dort inhaftierter und später ermordeter Komponisten.
Veranstalter:
Eberhard Hohlbein und Eva Schimmelpfennig mit Unterstützung
des Kulturamtes
|
nach
oben
10.11.2011,
19.30 Uhr, Stadtbibliothek
|
Ausstellungseröffnung:
„Theresienstadt – Musik im Ghetto“
Dr. Gertaud Matthies spricht über die Folgen des Krieges auf
die nachfolgenden Generationen. Das Commedia Ensemble spielt Lieder
und Kammermusik der porträtierten Komponisten.
Gefördert von der Ursula-Wulfes-Stiftung und dem Kulturamt.
|
nach
oben
22.11.2011,
19.30 Uhr, Stadtbibliothek
|
Bibliothekskonzert:
„Theresienstadt – Musik im Ghetto“
Das Commedia Ensemble und Ann Juilette Schindewolf spielen und singen
Werke der vier Komponisten: Gideon Klein, Pavel Haas, Hans Krása
und Viktor Ullmann. Gefördert von der Ursula-Wulfes-Stiftung
und dem Kulturamt.
Eintritt: 5,00 €
|
nach
oben
10.11.2011,
10.00 – 11.30 Uhr, Stadtbibliothek
| Einführung
in die Ausstellung
Für Schulklassen (ab Klasse 9)
Die Historikerin Henrike Illig stellt die Struktur und das System
der Konzentrationslager grundsätzlicher und im speziellen von
Theresienstadt vor und führt in die Ausstellung ein.
Veranstalter: Landeszentrale für politische
Bildung
Anmeldung: Tel. 0471-45038, Email: lzpb@nord-com.net
|
nach
oben
16.11.
– 16.12.2011, während der Öffnungszeiten der VHS
| Ausstellung
„Grenzgebiet – Ereignisse an der innerdeutschen Grenze“
Ein halbes Jahrhundert ist es her, dass die Mauer als einer der
am besten bewachten Staatsgrenzen weltweit zwischen Ost- und Westdeutschland
gebaut wurde. Sie trennte das Leben und die Menschen. Unzählige
Schicksale sind mit dem Bau verbunden. In der Zeit vom 16.11. bis
16.12.2011 wird in der VHS Bremerhaven eine Wanderausstellung gezeigt,
die über den Aufbau, Entwicklung und Funktionsweise der Sicherungsanlagen
informiert. Sie zeigt auch, welche Bedeutung das Ministerium für
Staatssicherheit dabei hatte und will zur Auseinandersetzung mit
der SED-Diktatur anregen.
Veranstalter: LzpB Bremen/Außenstelle
Bremerhaven, VHS
|
nach
oben
16.11.2011,
18.30 Uhr, VHS
|
Ausstellungseröffnung
„Grenzgebiet – Ereignisse an der innerdeutschen Grenze“
Einführung und Führung durch Frau Corinna Kalkreuth, Leiterin
der Außenstelle Schwerin der Bundesbeauftragten für die
Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR.
|
nach
oben
29.11.2011, 19.00 Uhr,
VHS
|
Vortrag
„Tödliche Grenze. Staatssicherheit im Grenzgebiet“
Die Grenze zur Bundesrepublik und zu Westberlin stellte für
die DDR-Führung ein Politikum ersten Ranges dar. Es war die
Trennlinie zweier militärischer Bündnisse. Sie sollte
die eigenen Bürger an der Flucht hindern, zugleich aber international
den Anschein erwecken, als sei es eine Grenze, wie es sie überall
auf der Welt gibt. Spektakuläre Fluchterfolge, aber auch Versuche,
die tödlich endeten, blieben der Öffentlichkeit nicht
verborgen. Sie beschädigten das Image der DDR, genauso wie
Aufmärsche und Demonstrationen im westlichen Grenzvorfeld.
Neben den offiziellen Grenzübergängen wurden jedoch vom
Ministerium für Staatssicherheit (MfS) Übertrittsstellen
und Grenzschleusen angelegt. Diese "inoffiziellen Übergänge"
waren schwer einsehbar. Dadurch wurden Möglichkeiten für
hauptamtliche und inoffizielle Mitarbeiter geschaffen, ungesehen
von West nach Ost und umgekehrt zu gelangen.
Im Vortrag wird durch den Referenten Stephan Wolf (BSTU) auch auf
die Umstände der Grenzöffnung sowie auf den Mauerfall
1989/90 eingegangen.
Veranstalter: BStU, Außenstelle Schwerin,
LzpB, VHS
|
nach
oben
30.11.2011,
10.00 Uhr, VHS
| Zeitzeugengespräch:
Leben in der DDR – Flucht aus der DDR
Am 2. Dezember 1978 brachte ein Bremer Freund den ostdeutschen Ulrich
Mickan, der in der DDR Theologie studiert hatte, im Kofferraum seines
Autos über die innerdeutsche Grenze. Ulrich Mickan berichtet
über sein Leben in der DDR, über die Flucht im Dezember
1978, schildert seine Motive und sein Ankommen im Westen.
Für Schulklassen. Anmeldung erforderlich unter Tel. 0471-590-4740
Veranstalter:
LzpB, VHS
|
nach
oben
7.12.2011,
10.00 Uhr, VHS
|
Zeitzeugengespräch:
Wie war das in der DDR?
Wie sah der Lebensweg eines durchschnittlichen Jugendlichen in der
DDR aus? Was bedeutete im Alltag „Erziehung zum Sozialismus“
für Kinder und Jugendliche? Eine Zeitzeugin schildert ihre
Kindheit und Jugend in der DDR bis sie sich als junge Frau durch
die Wiedervereinigung in einem neuen Gesellschaftssystem einfinden
musste. Persönliche Eindrücke und rückblickende subjektive
Einschätzungen der Lebensbedingungen in der DDR stehen bei
dieser Veranstaltung im Vordergrund.
Für Schulklassen. Anmeldung erforderlich unter Tel. 0471 –
590-4740
Veranstalter:
LzpB, VHS
|
nach
oben
23.11.2011,
9.00 – 12.00 Uhr
| Antifaschistische
Stadtrundfahrt
Für Jugendliche und Schulklassen
In einer Gruppe von max. 25 Personen werden historische Stätten
des Verbrechens der Nationalsozialisten in Bremerhaven abgefahren
und darüber informiert, wie beispielsweise Langlütjen
2 im 3. Reich als KZ diente oder das heutige Polizeirevier damals
als Folterstätte der Gestapo genutzt wurde. Die Darstellung
der Lebensgeschichten der Opfer des Regimes hier in Bremerhaven
nimmt auch einen Teil der Stadtrundfahrt ein. So wollen wir an die
jüdische Familie Schocken erinnern und für die Zukunft
mit ihrer traurigen Geschichte ein Mahnmal gegen Antisemitismus
setzen. Als weiteres Thema unserer antifaschistischen Stadtrundfahrt
greifen wir den Widerstand in Bremerhaven gegen den Nationalsozialismus
auf.
Kosten: 1,50
€
Veranstalter: Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken
Anmeldung unter Tel. 0471 - 207088
|
nach
oben
24.11.2011,
13.15 – 15.00 Uhr
| Das
Event: Sei wie du erscheinst oder erscheine wie du bist“
Für Jugendliche und Schulklassen
Die Sehnsucht nach einem friedvollen und liebevollen Miteinander
wird aktuell immer spürbarer. Zunehmend werden übereinstimmende
Werte und Gemeinsamkeiten zur Grundlage
von Gesprächen und Freundschaften gemacht. Schon im Mittelalter
hat der weltweit geachtete Mystiker des Islam, Dschalal ad-Din ar
Rumi ( Hz. Mevlana ) mit seiner Poesie und seinem gelebten Leben
interreligiöse Lebensformen gepriesen. Diese sind zusammen
mit Aussagen anderer Schriften zur Grundlage des KLA-2HH-UNESCO-Kurses
gemacht worden. Dabei sind Bezüge zur aktuellen Jugendkultur
entstanden.
Ort:
Volkshochschule – Eintritt frei
Veranstalter: VHS, SSR, LFI und wird gefördert vom Präventionsrat
der Stadt Bremerhaven sowie der swb-Bildungsinitiative
Anmeldung unter Tel. 0471- 590 4709
|
nach
oben
29.11.2011
| Film:
Ben – X (2007)
Für Schulklassen (7. – 10. Klassen)
"Jeden Morgen spiele ich von 05.45 bis 06.33 Uhr Computerspiele.
Immer." - Ben ist anders. Dem jungen Autisten fällt der
Kontakt zu anderen Menschen schwer. Lieber sitzt er vor dem Computer
und spielt das Online-Computerspiel "Archlord". Als Außenseiter
wird er in der Schule besonders von seinen Klassenkameraden Bogaert
und Desmet tyrannisiert. Eines Tages wird Ben von den beiden furchtbar
gedemütigt. Einige seiner Mitschüler filmen dies mit dem
Handy und stellen es ins Internet. Ben denkt in seiner Verzweifelung
sogar über Selbstmord nach. Da schlägt ihm Scarlite, die
er aus dem Online-Computerrollenspiel kennt, vor, sich mit ihm zu
treffen.
Ort:
CineMotion, Karlsburg, 27568 Bremerhaven
Veranstalter: Ortspolizeibehörde Bremerhaven/Kriminalprävention,
Präventionsrat Bremerhaven, der DVJJ (Deutsche Vereinigung
für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen) und dem Amt für
Jugend, Familie und Frauen, Fachstelle Jugendschutz im Internet
Anmeldung per Email: u.meyer-bluhm@polizei.bremerhaven.de
|
nach oben
08.12.2011,
19.00 Uhr
|
Film:
Der Einzelkämpfer – Richter Heinz Düx
Dokumentarfilm von Dr. Wilhelm Rösing
Die historische Leistung von Heinz Düx liegt in seiner Arbeit
als Untersuchungsrichter für den Auschwitzprozess. Mit genauer
und kenntnisreicher Befragung von Zeugen und Angeschuldigten bereitete
er den Prozess vor, der wie kein anderer Prozess der deutschen Nachkriegszeit
die Struktur eines Konzentrationslagers und den verbrecherischen
Charakter der NS-Herrschaft offen legte, ebenso wie die willige
Beteiligung der Deutschen. In der mehrheitlich in den Nationalsozialismus
verstrickten Richterschaft war und blieb Heinz Düx ein Außenseiter.
Als Vorsitzender Richter an einem Zivilsenat des Frankfurter Oberlandesgerichts
hat Heinz Düx sich in späteren Jahren für die Wiedergutmachungs-
und Entschädigungsansprüche derer eingesetzt, die im Dritten
Reich aus politischen und rassischen Gründen verfolgt worden
waren. Sein antifaschistisch ausgerichteter politischer und publizistischer
Einsatz brachte Heinz Düx viele Anfeindungen ein, bis zum Versuch
der CDU, den unerschrockenen Einzelkämpfer aus dem Richteramt
zu drängen.
Ort: Amtsgericht (Saal 100)
Veranstalter: ART- gerecht e.V., LFI
|
nach
oben
16.12.2011,
16.00 Uhr
|
Gedenkfeier
für die von den Nationalsozialisten verfolgten und ermordeten
Sinti und Roma
Der 16. Dezember ist der Tag an dem sich der
Himmler Erlass, der als „Auschwitz-Erlass“ in die deutsche
Geschichte eingegangen ist, jährt. Am 16. Dezember 1942 verfügte
Himmler die Deportation und Ermordung der Sinti und Roma Europas
mit der Einweisung in das Konzentrationslager, dem so genannten
Zigeunerlager, in Auschwitz.
Diesen Tag haben die Sinti und Roma zum Gedenktag erklärt.
Dem Rassenwahn der Nationalsozialisten fielen über 500 000
Sinti und Roma zum Opfer. Es sprechen Stadtrat Dr. Rainer Paulenz
und Roberto Larze, Sinti-Verein Bremerhaven
Ort:
Gedenktafel an der Hochschule, Karlsburg
Veranstalter: Kulturamt und Bremerhavener Sinti-Verein
|
nach
oben
|